Galerie Villa Bösenberg

Die Galerie befindet sich in Gohlis im Souterrain der Villa Bösenberg, die 1878 vom Leipziger Architekten Prof. Max Bösenberg nach Eindrücken seiner ersten Italienreise erbaut worden ist. In wechselvoller Geschichte zerfiel das Gebäude fast völlig. Die  Schönheit des Objektes entpuppte sich erst nach liebevollem Neu- und Wiederaufbau (1995-2005) in einem neuen Glanz und bietet seit dem ein hervorragendes Ambiente für Ausstellungen.
Noch in der 1994 unsanierten Villa Bösenberg wurden im „Charme des Verfalls“ Ausstellungen mit jungen Leipziger Künstlern durch Dr. Jutta Kreitz (damals: Schrödl) initiiert. Im Dezember 1994 wurde erstmals die „Neue Leipziger Schule“ ausgestellt. Bis 1999 folgten Ausstellungen u.a. mit Bettina von Armin (Frankreich), Constanze Zorn, Axel Guhlmann und Timm Kregel (Halle). Die erste Ausstellung nach der Sanierung (2004) widmete die Galerie einem aktuellen Thema in Leipzig, dem Neubau des Campus. Im gleichen Jahr wurde das Konzept der Galerie mit Künstlern der „Alten Leipziger Schule“ wie Ursula Mattheuer-Neustädt sowie 2005 Wolfgang Mattheuer erweitert.
Die Galerie Villa Bösenberg setzte sich zum Ziel, bekannte und unbekannte Künstler zu fördern und auszustellen sowie eine Plattform mit dem Schwerpunkt im Raum Leipzig zu bieten. Die Kunst im schönen Leipziger Gohlis zu etablieren, fand in den Folgejahren mit Künstlern wie Bruno Griesel, Matthias Klemm, Dietrich Wenzel, Brigida und Wolfgang Böttcher großen Anklang. Seit 2009 bietet die Galerie in Zusammenarbeit mit der Projektgalerie "CHARTER Malerei & Grafik" auch den jungen Künstlern - Heinrich Mauersberger, Christin Lutze, Eugen Kunkel etc.- eine Präsentationsmöglichkeit. Es finden jährlich bis zu sechs Wechselausstellungen statt.

Relief Boesenberg